VCO (voltage controlled oscillator)

Ein spannungsgesteuerter Oszillator (VCO) ist ein Oszillator, bei dem die Frequenzabstimmung durch eine Kapazitätsdiode erfolgt. Der VCO wird durch eine veränderbare Gleichspannung gesteuert. Diese wird an die Kapazitätsdiode gelegt, die dadurch ihre Kapazität ändert.


Die Kapazitätsdiode ist Teil der Schwingkreiskapazität und bewirkt durch die angelegte Steuerspannung eine Frequenzänderung innerhalb des abstimmbaren Frequenzbandes. Das Verhältnis zwischen höchster und niedrigster Oszillatorfrequenz ergibt sich aus der Parallelschaltung von Schwingkreiskondensator und Kapazitätsdiode, und zwar wenn diese ihre höchste und niedrigste Kapazität hat.

Frequenzstabilität von verschiedenen Oszillatoren

Frequenzstabilität von verschiedenen Oszillatoren

VCOs werden auch als Spannungs-Frequenz-Wandler bezeichnet und in Rundfunk- und Fernsehgeräten, Satellitenempfängern und anderen HF-Empfangseinrichtungen eingesetzt. Da die Kennwerte für die Frequenzgenauigkeit und -stabilität von spannungsgesteuerten Oszillatoren häufig den Anforderungen nicht gerecht werden, gibt es verschiedene Varianten in denen ein Quarz für bessere Kennwerte sorgt. So beispielsweise beim Voltage Controlled Crystal Oscillator (VCXO).

Informationen zum Artikel
Deutsch: Spannungsgesteuerter Oszillator
Englisch: voltage controlled oscillator - VCO
Veröffentlicht: 31.05.2013
Wörter: 155
Tags: #Analogschaltungen
Links: Kapazität, Kapazitätsdiode, OSZ (Oszillator), Quarz, U/f (Spannungs-Frequenz-Wandler)