Spektrale Leistungsdichte

Die spektrale Leistungsdichte (PSD) oder Leistungsspektraldichte ist ein nachrichtentechnischer Kennwert für die Sendeleistung in einem spektralen Frequenzbereich. Angegeben wird sie in Watt (W) pro Hertz (Hz). Die Leistungsspektraldichte ist ein Kennwert der Spreizbandtechnik, der auch in schmalbandigen Funktechniken, wie sie bei der DSL-Übertragung eingesetzt werden, beachtet werden muss.


Bei dieser Technik arbeitet man mit PSD-Masken, die in den jeweiligen Übertragungsverfahren standardisiert sind und die optimale Spektrumausnutzung bieten. In diesen PSD-Masken sind die maximalen Sendeleistungen in Abhängigkeit von der Frequenz eingetragen. Dies ist besonders wichtig bei Kabelbündeln, wie sie im Anschlussbereich für die DSL-Techniken eingesetzt werden, weil sich bei zu hoher spektraler Leistungsdichte die verschiedenen Services gegenseitig beeinträchtigen.

Beispiel 
   für eine Power Spectral Density Mask (PSD)

Beispiel für eine Power Spectral Density Mask (PSD)

Die PSD-Masken sind so ausgelegt, dass auch im Worst Case noch eine Datenübertragung möglich ist. Wenn allerdings alle Services im Kabelbündel die maximale Leistungsdichte nutzen, dann stören sich die Leitungen gegeneinander und die Datenrate der einzelnen Dienste sinkt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Spektrale Leistungsdichte
Englisch: power spectral density - PSD
Veröffentlicht: 02.06.2013
Wörter: 163
Tags: #Kenngrößen der Nachrichtentechnik
Links: Datenrate, DÜ (Datenübertragung), Dienst, EIRP (equivalent isotropically radiated power), Frequenz