SOFDMA (scalable orthogonal frequency division multiple access)

Scalable Orthogonal Frequency Division Multiple Access (SOFDMA) und normales OFDMA unterscheiden sich durch die Skalierbarkeit der Unterträger. SOFDMA wurde für Wireless Broadband (Wibro) entwickelt und später in Mobile-WiMAX übernommen.


Das funktechnische Übertragungsverfahren arbeitet mit konstantem Subträgerabstand und weist die Unterträger dynamisch zu. Je nach Bandbreite der Funkkanäle arbeitet ein solches Übertragungssystem mit mehr oder weniger Subträgern. Bei Mobile-WiMAX nach 802.16e hat sich ein Subträgerabstand von 10,94 kHz als optimal erwiesen. Bedingt durch die variablen Funkkanalbreiten kann WiMAX mit 128 bis 2.048 Subträgern übertragen. Bei einer Funkkanalbreite von 10 MHz verwendet der Downlink 1.024 Subträger, in denen die Synchronisationssignale und Daten übertragen werden.

Dadurch, dass SOFDMA mit konstanter Subchannelbreite arbeitet, vereinfacht sich die Systemkomplexität und bei höheren Kanalbandbreiten verbessern sich die Leistungsdaten.

Durch SOFDMA-Technik werden Beeinträchtigungen der Funkkanäle durch Dopplereffekte oder der Schwund bei der Mehrwegeausbreitung vermieden. Daher eignet sich diese Technik besonders für die mobile funktechnische Übertragung.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: scalable orthogonal frequency division multiple access - SOFDMA
Veröffentlicht: 10.10.2013
Wörter: 160
Tags: #Wireless LAN
Links: Bandbreite, Daten, Dopplereffekt, Downlink, IEEE 802.16e-2005