PIO (programmed input output)

Programmed Input Output (PIO) ist ein älteres Übertragungsprotokoll für die Kommunikation zwischen der Zentraleinheit (CPU) und Peripheriegeräten wie Festplattenlaufwerke, Wechselplattenlaufwerken und Diskettenlaufwerken. Bei PIO ist die Zentraleinheit des Rechners enorm belastet, da sie den Informationsaustausch zwischen Arbeitsspeicher und Massenspeicher steuert, was sich in der Datentransferrate bemerkbar macht.


Der PIO-Mode legt die Übertragungsraten der Integrated Drive Electronics (IDE) fest. Es gibt mehrere PIO-Modi mit Übertragungsraten zwischen 3,33 MB/s und 16,6 MB/s: PIO-Mode 0 bietet bei einer Zykluszeit von 600 ns Übertragungsraten bis zu 3,33 MB/s, Mode 1 bei einer Zykluszeit von 383 ns bis zu 5,22 MB/s, Mode 2 bei einer Zykluszeit von 240 ns bis zu 8,33 MB/s, Mode 3 erreicht 11,11 MB/s bei einer Zykluszeit von 180 ns und Mode 4 16,6 MB/s bei 120 ns Zykluszeit.

PIO-Modi und deren Übertragungsrate

PIO-Modi und deren Übertragungsrate

PIO Mode 4 wird von neueren CD-Laufwerken unterstützt. Das Nachfolgeprotokoll von PIO ist das Direct Memory Access (DMA) als Ultra-DMA (UDMA). Eine weitere PIO-Mode-Variante ist der geplante Mode 5 mit 20 MB/s.

Informationen zum Artikel
Deutsch: PIO-Modus
Englisch: programmed input output - PIO
Veröffentlicht: 26.03.2008
Wörter: 156
Tags: #Busse
Links: ASP (Arbeitsspeicher), CD-Laufwerk, CPU (central processing unit), Datentransferrate, Diskettenlaufwerk