Mikrocode

  1. Microcodes sind nicht Programme, die nicht adressierbar aber modifizierbar sind. Sie können vom Computernutzer installiert und geändert werden, wobei die Änderungen im Programmable Read Only Memory (PROM) oder im EPROM erfolgen.

  2. In CICS-Mikrocomputern, Customer Information Control System (CICS), zerlegt ein Mikrocode die komplexen Instruktionen eines Programms in eine Sequenz von elementaren Befehlen. Eine solche Sequenz an Mikrobefehlen ist in einem Speicherbereich fest gespeichert, der nicht durch Programme adressierbar ist und der spezifische Prozessfunktionen unterstützt.

  3. Bei Systemen und Systemkomponenten handelt es sich um den innersten Maschinencode. Der Mikrocode residiert im ROM-Speicher, dient zur Steuerung der Hardware-Einheiten und bildet die Schnittstelle zum Betriebssystem.

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Deutsch: Mikrocode
Englisch: microcode
Veröffentlicht: 28.09.2018
Wörter: 105
Tags: #Programmiersprachen
Links: Befehl, BS (Betriebssystem), CICS (customer information control system), EPROM (erasable PROM), Maschinencode