Lizenzmanagement

Das Lizenzmanagement dient der Verwaltung und Überwachung von Software-Lizenzen. Da Software-Lizenzen ein betriebswirtschaftlicher Kostenfaktor sind, geht deren Verwaltung, Aktualisierung und Optimierung unmittelbar auf die Betriebskosten und damit auf den Unternehmensgewinn ein.


Generell erwerben Unternehmen Software-Lizenzen in Papierform und als Media-Kits. Bei den Lizenzierungsmodellen unterscheidet man zwischen den Named- und Concurrent-Lizenzen. Die Named-Lizenzen sind an die Anzahl der Benutzer gebunden, unabhängig davon, ob und wann der einzelne Benutzer eine Instanz startet. Bei den Concurrent-Lizenzen hingegen handelt es sich um einen Lizenz-Pool. Die Lizenz wird nur dann benötigt, wenn eine Instanz der Anwendung gestartet wird. Sie ist kostengünstiger, da mehrere Benutzer bedient werden können. Bei diesen Modellen ist bereits ein Optimierung durch das Lizenzmanagement angesagt.

Das Lizenzmanagement umfasst neben der Optimierung der Benutzungskosten vor allem die Software-Inventarisierung. Diese kann durch das Abscannen der einzelnen Personal Computer (PC) und Workstations mittels Software-Scanning erfolgen, die auf jedem Rechner installiert wird, oder durch Agenten, die auf den Clients installiert wird und überwacht welche Software gestartet wird.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Lizenzmanagement
Englisch: license management
Veröffentlicht: 26.09.2006
Wörter: 166
Tags: #Software
Links: Agent, Client, Instanz, OpEx (operating expenditures), Personal Computer