Lenzsche Regel

Die Lenzsche Regel besagt, dass ein durch eine Induktionsspannung hervorgerufener elektrischer Strom stets so gerichtet ist, dass er der Ursache der Induktion entgegenwirkt.

Wird ein Leiter in einem Magnetfeld bewegt, so wird im Leiter eine Spannung induziert, die einen Strom zur Folge hat. Dieser Strom ruft ein Magnetfeld im Leiter hervor, das sich dem Polfeld überlagert. Dieses Feld ist so gerichtet, dass sich das gemeinsame Feld vor dem Leiter verdichtet und deshalb auf den Leiter eine Kraft ausübt, die der Bewegung entgegengerichtet ist. Nach der Generator-Regel lässt sich aus der Richtung des Feldlinienstaus die Richtung des Stroms bestimmen.

Generator-Regel der rechten Hand

Generator-Regel der rechten Hand

Die Generator-Regel besagt, dass wenn man die rechte Hand so hält, dass die Feldlinien vom Nordpol her auf die Innenfläche der Hand treffen, und der abgespreizte Daumen in die Bewegungsrichtung zeigt, so fließt der Induktionsstrom in Richtung der ausgestreckten Finger.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Lenzsche Regel
Englisch: Lenz's law
Veröffentlicht: 24.02.2008
Wörter: 147
Tags: EK-Grundlagen
Links: Induktion, Leiter, Magnetfeld, U (Spannung), I (Strom)