LPCC (leadless plastic chip carrier)

LPCC-Packages (Leadless Plastic Chip Carrier) sind Plastik-Packages die keine Anschlussdrähte besitzen, sondern Anschlusskontakte, die sich unterhalb des Packages befinden. Sie wurden Ende der 90er Jahre entwickelt, können für Anwendungen mit hohen Datenraten eingesetzt werden, und zeichnen sich durch gute thermische Eigenschaften und den Schutz gegen Feuchtigkeit aus.


LPCC-Packages sind quadratisch aufgebaut und in Größen zwischen 2 mm und 12 mm mit bis zu 124 Anschlusskontakten lieferbar. Im Aufbau entsprechen sie dem vom Joint Electron Device Engineering Council (JEDEC) genormten Dual Flat Package (DFP) und Quad Flat Package (QFP). Sie können zudem in zweireihiger und In-Line-Ausführungen aufgebaut werden.

Rechteckig aufgebautes LPCC-Package mit 20 Anschlusskontakten, Foto: Honeywell

Rechteckig aufgebautes LPCC-Package mit 20 Anschlusskontakten, Foto: Honeywell

LPCC-Packages werden für ASICs ( Application Specific Integrated Circuit), in der digitalen Signalverarbeitung (DSP) und in Application Specific Standard Product (ASSP) eingesetzt. Sie haben einen Moisture Sensitivity Level (MSL) von 1 und sind optional auch bleifrei erhältlich. Bedingt durch die geringe Anschlussinduktivitäten können sie in High-Speed-Anwendungen eingesetzt werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: LPCC-Package
Englisch: leadless plastic chip carrier - LPCC
Veröffentlicht: 16.10.2013
Wörter: 157
Tags: #Packages, Sockel
Links: Apps, ASIC (application specific integrated circuit), ASSP (application specific standard product), CC (chip carrier), Datenrate