Klickbetrug

In der Online-Werbung gibt es diverse Abrechnungsmodelle. Viele orientieren sich an der Klickrate der Ad-Clicks, wie Pay per Click (PPC), die die Bannerwerbung auslöst. Ein Beispiel für diese Art der Abrechnung ist AdWords von Google. Da der Banner-Anbieter bei Pay-per-Click nach der Anzahl an Klicks bezahlt, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Klickzahl und dem erzielten Umsatz.


Eine höhere Klickrate hat eine höhere Webseitenakzeptanz und einen höheren Umsatz zur Folge. Das verführt dazu, die Anzahl der Klicks durch unlautere Mittel und Manipulation zu erhöhen. Diese unlautere Klickratenerhöhung ist Klickbetrug, Click Fraud oder Ad Fraud. Stellt ein Anbieter Klickbetrug fest, straft er den Klickbetrüger ab.

Zum Klickbetrug gibt es diverse Möglichkeiten. Am einfachsten ist es, durch häufiges Anklicken des Werbebanners Mehreinnahmen zu erzielen. Die Hersteller und Werbeagenturen für Online-Werbung haben allerdings diverse Instrumente entwickelt, mit denen ein Klickbetrug aufgedeckt werden kann. Zu den diversen Parametern, die von den Unternehmen überprüft werden, gehören natürlich die Internetadressen. Bei mehrmaligem Auftauchen der gleichen Internetadresse wird diese nicht mehr von der Zählstatistik berücksichtigt. Auch wenn die Betrachtungsdauer zu kurz ist, entfallen diese Besucher für die Statistik.

Eine andere unlautere Methode der Klickzahlmanipulation sind die Forced Clicks, die erzwungenen Klicks. Bei dieser Technik, die auch als Pay per Forced Click (PPFC) bezeichnet wird, wird der Besucher gezwungen die Online-Werbung anzuklicken, damit eine Aktion überhaupt ausgelöst wird.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Klickbetrug
Englisch: click fraud
Veröffentlicht: 10.03.2017
Wörter: 241
Tags: #Web-Werbung
Links: Abrechnungsmodell, ad click, AdWord, Banner, Google