Gasentladungslampe

Gasentladungslampe ist die Bezeichnung für verschiedene Lampenausführungen, deren Wirkungsprinzip auf der Anregung von Edelgasen basiert. Vom Prinzip der Gasentladung hat diese Lampenkategorie auch ihre Bezeichnung.


Gasentladungslampen werden entsprechend ihres Gasdrucks in Niederdruck-, Hochdruck- und Höchstdruck-Entladungslampen untergliedert. Zu den Niederdruck-Gasentladungslampen gehören die Neonlampe, Leuchtstofflampe, Energiesparlampe und die Metalldampf-Niederdrucklampe, und zu den Hochdruck-Gasentladungslampen, die auch als HID-Lampe bezeichnet werden, gehört die Quecksilberdampflampe und die Krypton-Bogenlampe. Die Leuchtfarbe von Gasentladungslampen hängt einerseits von der Lichtemission des Edelgases ab, andererseits von dem Phosphor, das durch die Emission angeregt wird. Die Lichtausbeute von Gasentladungslampen liegt um ein Vielfaches höher als die von Glühlampen.

Aufbau einer Gasentladungslampe

Aufbau einer Gasentladungslampe

Nachteilig ist, dass ältere Gasentladungslampen eine Anlaufzeit von einigen Minuten benötigen, bis der richtige Gasdruck aufgebaut ist. Erst dann erreichen sie die volle Lichtleitung.

Alle Gasenladungslampen bestehen aus einem röhrenförmigen Glaskolben, in dem sich das Gasgemisch aus Edelgas und metallischen Dämpfe befindet. Zwischen den Elektroden Anode und Kathode wird ein elektrisches Feld aufgebaut, das sich über das Gasgemisch entlädt und dabei Licht abgibt. Als Edelgase kommen Neon, Xenon und Krypton und auch Halogene wie Brom, Jod, Fuor und Chlor zum Einsatz.

Gasentladungslampen arbeiten mit Vorschaltgeräten oder Drosseln, die für die Strombegrenzung sorgen und so die Gasentladungslampen vor Selbstzerstörung schützen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Gasentladungslampe
Englisch: gas discharge tube - GDT
Veröffentlicht: 11.05.2016
Wörter: 219
Tags: #Smart Home
Links: Drossel, Elektrisches Feld, Elektrode, Emission, Energiesparlampe