Lichtausbeute

Die Lichtausbeute von emittierenden Leuchtmitteln ist ein Kennwert, der als Verhältnis des abgegebenen Lichtstroms in Lumen (lm) zur aufgenommenen elektrischen Leistung in Watt (W) angegeben wird: Lumen pro Watt (lm/W). Die Lichtausbeute ist abhängig von der Lichtquelle und entspricht im Wesentlichen ihrem Wirkungsgrad.


Der Kennwert Lichtausbeute ist entscheidend für die Lichteffizienz; je weniger Leistung eine Lampe aufnimmt und je heller sie leuchtet, desto effizienter ist sie. Die Werte für die Lichtausbeute weichen beträchtlich voneinander ab und stehen mit CO2-Einsparungen im Fokus der Energieeffizienz und des europäischen Energielabels.

Wie bereits erwähnt ist die Lichtausbeute abhängig von der Lichtquelle und davon, ob es sich um einen thermischen oder einen nichtthermischen Strahler handelt. Die klassische thermische Strahlungsquelle ist die Glühlampe, die auch die schlechteste Lichtausbeute hat, die zudem noch sehr stark von der Temperatur des Wolframfadens abhängt. Ihre Lichtausbeute liegt zwischen 5 lm/W und 15 lm/W. Die restliche Leistung wird als Infrarotlicht abgestrahlt und als Wärmestrahlung empfunden.

Lichtstrom 
   der verschiedenen Lichtquellen bezogen auf die Leistung

Lichtstrom der verschiedenen Lichtquellen bezogen auf die Leistung

Nichtthermische Strahler wie Gasentladungslampen und Leuchtstofflampen haben eine Lichtausbeute, die um das 5- bis 10-fache höher liegt. Angeführt wird die Effizienzskala von der Leuchtdiode bzw. der Power-LED, deren Lichtausbeute bei über 250 lm/W liegt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Lichtausbeute
Englisch: light yield
Veröffentlicht: 17.11.2013
Wörter: 212
Tags: #Licht
Links: Gasentladungslampe, Glühlampe, Infrarot, Leistung, Leuchtdiode