Erhaltungsladung

Zur Kompensation der Selbstentladung, wie sie in stärkerem Maße bei NiMH-Akkus und NiCd-Akkus auftritt, können entsprechende Akkus mit einer Erhaltungsladung, Float Charging, auf dem vollen Ladezustand gehalten werden. Bei dieser Ladetechnik verbleiben die Akkus im Ladegerät oder an diesem angeschlossen und werden ständig mit einem geringen Ladestrom versorgt. Der Ladestrom für die Erhaltungsladung liegt je nach Akku-Typ bei etwa 1/30 bis 1/100 des normalen Ladestroms. Die kontinuierliche Nachladung kann auch mit kurzen Strompulsen erfolgen. Allerdings kann bei der Erhaltungsladung der Memory-Effekt beschleunigt werden.

Die Erhaltungsladung kann überall dort sinnvoll eingesetzt werden, wo ein Leistungsabfall oder Spannungsausfall der Akkus zu hohen wirtschaftlichen Schäden oder zu Personenschäden führen wird. So bei der Versorgung von USV-Systemen, bei Notbeleuchtungen oder in Telekommunikationsanlagen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Erhaltungsladung
Englisch: trickle charging
Veröffentlicht: 19.09.2016
Wörter: 125
Tags: #Batterien, Akkus
Links: Akku (Akkumulator), Ladegerät, Ladestrom, Ladezustand, Memory-Effekt