Energy Star

Zur Bewertung der Energienutzung von Personal Computern wurden von den verschiedensten Organisationen und Arbeitskreisen Bewertungs-Labels kreiert: Energy Star gehört dazu, ebenso wie der Blaue Engel, des EU-Eco-Label oder die TCO-Richtlinie für Personal Computer.


Die Energy-Star-Richtlinien wurden von der US-amerikanische Umweltschutzbehörde, der Environmental Protection Agency (EPA), erarbeitet. Das entsprechende Energy-Star-Label ist international anerkannt. Die Richtlinien wurden mehrfach ergänzt und klassifizieren in der aktuellen Version den Leistungsverbrauch von Desktops, Notebooks und Peripheriegeräten, sowohl im Standby-Modus als auch im Betrieb und schreiben Maximalwerte für den Standby-Betrieb vor. Es gibt verschiedene Energy-Star-Klassen für Desktops und Notebooks, die mit den Buchstaben "A", "B" und "C" bezeichnet werden und die sich in der Prozessortechnik unterscheiden.

Energy-Star-Klassen

Energy-Star-Klassen

Danach dürfen Desktops mit Mehrkernprozessoren im Leerlauf 65 W verbrauchen, sind sie mit einer Grafikkarte mit mindestens 1 Gigabyte (GB) ausgestattet, kann die Energieaufnahme auf 95 W steigen.

Logo von Energy Star

Logo von Energy Star

Die Energy-Star-Richtlinien befassen sich auch mit dem Wirkungsgrad von Netzteilen. Nach der Version aus Mitte 2007 schreibt die Richtlinie einen Wirkungsgrad von mindestens 80 %, bei einer Auslastung von 20 % der maximal zulässigen Auslastung vor.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Energy Star
Englisch: Energy Star
Veröffentlicht: 29.07.2008
Wörter: 179
Tags: #Versorgung
Links: Desktop, EPA (environmental protection agency), Gigabyte, Grafikkarte, Mehrkernprozessor