Ultraschall

Der menschliche Hörbereich liegt zwischen 20 Hz und 20 kHz. Höhere Tonfrequenzen, die der Mensch nicht mehr hören kann, werden mit Ultraschall bezeichnet. Ultraschall kann Frequenzen von 20 kHz bis zu 1 GHz haben. Darüber liegende Schallfrequenzen werden mit Hyperschall bezeichnet.


Bei Ultraschall breiten sich die Schallwellen als Materialschwingungen aus, im Gegensatz zu elektromagnetischen Wellen, die sich im freien Raum ausbreiten.

Es gibt verschiedene Einsatzbereiche die mit Ultraschall arbeiten. Dazu gehören Materialprüfungen und medizinische Untersuchungen, aber auch in der Geophysik, der Reinigungstechnik, in Fahrerassistenzsystemen und in Fernsteuerungen werden Ultraschalltechniken eingesetzt. Verschiedene Ultraschalltechniken arbeiten mit Reflektionsverfahren zur Bestimmung einer ortsbezogenen Unebenheit wie sie bei Rissen in Materialien oder bei Fötus-Untersuchungen auftreten.

Klassifizierung des Schalls

Klassifizierung des Schalls

Diese Technik ist vergleichbar der Zeitbereichsreflektometrie mit hinlaufenden und reflektierenden Schwingungszügen. Dabei sendet ein Ultraschall-Sensor einen Ultraschallimpuls, mit dem das Material beschallt wird. Dieser Impuls wird an Unebenheiten reflektiert und das reflektierte Ultraschallsignal vom Ultraschallsensor detektiert und anschließend ausgewertet. Die örtliche Auflösung ist dabei abhängig von der Höhe der Ultraschallfrequenz.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Ultraschall
Englisch: ultrasonic - US
Veröffentlicht: 31.12.2010
Wörter: 171
Tags: #Audio-Grundlagen
Links: Auflösung, EMW (electromagnetic wave), FAS (Fahrerassistenzsystem), Frequenz, Gigahertz