CWDM (coarse wavelength division multiplex )

CWDM-Verfahren

Coarse Wavelength Division Multiplex (CWDM) ist ein Wellenlängenmultiplex für Stadtnetze und Anschlussnetze. Die Übertragung erfolgt in 18 Kanälen mit Wellenlängen zwischen 1.270 nm und 1.610 nm mit einem Kanalraster von 20 nm. Die Kanalbreite selbst beträgt 13 nm, die verbleibenden 7 nm sind als Sicherheitsabstand zum nächsten Kanal und als Toleranz für die Laserdioden.

Wellenlängenmultiplex bei der CWDM-Technik
Wellenlängenmultiplex bei der CWDM-Technik lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die Übertragungsrate liegt bei 2,5 Gbit/s pro Kanal, so dass mit einem Vierkanal-Multiplexer maximale Übertragungsraten von 10 Gbit/s, beispielsweise für 10GbE, möglich sind.

Bei CWDM, das in der ITU-Empfehlung G.694.2 beschrieben ist, werden VCSEL-Laser als schmalbandige Emissionsquellen eingesetzt. Der Signal-Rauschabstand zwischen den einzelnen Kanälen ist mit mindestens 25 dB angegeben.

Wellenlängenraster von CWDM nach der ITU-Empfehlung G.694.2
Wellenlängenraster von CWDM nach der ITU-Empfehlung G.694.2 lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Der Einsatz von CWDM mit Gradientenfasern sieht den Wellenlängenbereich im unteren optischen Fenster vor. Dabei beträgt der Kanalabstand 25 nm, die vier Wellenlängen liegen ab 780 nm aufwärts. CWDM-Strecken können als Punkt-zu-Punkt-Verbindungen über Entfernungen bis 50 km realisiert werden. Der Übergang von der CWDM-Technik zur DWDM-Technik kann mittels Hybrid-CWDM/DWDM erfolgen.

Querverweise von CWDM (coarse wavelength division multiplex ) nach:

Querverweise nach CWDM (coarse wavelength division multiplex ) von:

Datenbankentwickler, SQL, Oracle