CIDR (classless interdomain routing)
Das Classless Interdomain Routing (CIDR) beschreibt ein Verfahren zur effektiveren Nutzung der bestehenden 32 Bit umfassenden IP-Adresse. Das CIDR-Verfahren benutzt IP-Adressen der C-Klasse, ist also nicht Classless, wie das Akronym vorgibt, da viele der kleineren Adressraumabschnitte der C-Klasse frei sind. Bei diesem Verfahren werden IP-Adressen zusammengefasst, wobei ein Block von aufeinander folgenden IP-Adressen der C-Klasse aus 256 Adressen besteht und als ein Netzwerk behandelt wird.
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Weltweite Zonen für die CIDR-C-Adressen ![]() |
Benötigt eine Domäne eine bestimmte Anzahl an Adressen, dann teilt ihr CIDR die antsprechende Anzahl an Blöcken zu. Bei 1000 benötigten Adressen wären das vier Blöcke. Um die weltweite Nutzung der C-Adressräume zu sichern, wurden die weltweiten Adressbereiche in vier Zonen eingeteilt, wodurch jede Region 32 Millionen Adressen erhält und weitere 320 Millionen in Reserve gehalten werden können.
Das CIDR-Verfahren reduziert die in Routern gespeicherten Routing-Tabellen durch einen Präfix in der IP-Adresse. Mit diesem Präfix kann ein großer Internet Service Provider bzw. ein Betreiber eines großen Teils des Internets gekennzeichnet werden. Dadurch können auch darunter liegende Netze zusammengefasst werden; so genanntes Supernetting. Die Methode wird u.a. im BGP-Protokoll eingesetzt und ist in RFC 1518 beschrieben.
Querverweise von CIDR (classless interdomain routing) nach:
Querverweise nach CIDR (classless interdomain routing) von:

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