advanced configuration and power interface

ACPI

Advanced Configuration and Power Interface (ACPI) ist ein Power-Management in Personal Computern. Bei dem 1997 spezifizierten ACPI werden die Energiesparfunktionen vom Betriebssystem ausgeführt und nicht vom BIOS. Damit die angeschlossenen Geräte gesteuert werden können, müssen diese ACPI-fähig sein. Sie können dann einzeln und bedarfsabhängig softwaremäßig in den Ruhe- und Sleep-Zustand versetzt und wieder reaktiviert werden. Allerdings ist dazu unter Windows das Windows Driver Modul (WDM) als Gerätetreiber erforderlich.

ACPI-Energiemodi
ACPI-Energiemodi lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

ACPI ist ein offener Standard, entwickelt von Intel, Toshiba und Microsoft, der bereits mehrfach überarbeitet wurde. Er unterscheidet mehrere Energiesparfunktionen, so das Hibernation, den Standby-Betrieb, in dem wesentliche Hardware-Komponenten wie die Festplatten und das Display abgeschaltet, der Arbeitsspeicher aber weiter gepuffert wird, den Ruhezustand oder die On-Now-Funktion, bei der ohne Neuladen direkt vom Sparbetrieb in die Anwendungsprogramme umgeschaltet wird.

Während des Ausschaltens aktivierter Ruhezustand unter Windows XP
Während des Ausschaltens aktivierter Ruhezustand unter Windows XP lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die zwei wichtigsten ACPI-Modi sind Suspend to RAM (STR), der als S3-Modus bezeichnet wird, und Suspend to Disk (STD), der S1-Modus. Unter Windows sind diese Funktionen bekannt als Standby-Modus und Ruhezustand. Im S3-Modus wird der gesamte Inhalt im Arbeitsspeicher und im S1-Modus auf der Festplatte abgelegt. Der Energieverbrauch differiert in diesen Beiden Betriebsarten zwar nur um ein halbes Watt oder etwas mehr, was sich allerdings über ein Jahr betrachtet zu mehreren Kilowatt kumuliert.

http://www.acpi.info

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