Powerline-Übertragung

powerline transmission

Die Übertragung in Powerline erfolgt mit verschiedenen Modulationsverfahren in standardisierten Frequenzbändern. Die Service Provider verwenden zwei Verfahren: Schmalband- und Breitband-Modulation. Die Schmalband-Übertragung stellt zwar nur eine Übertragungsgeschwindigkeit von 100 kbit/s zur Verfügung, hat aber den Vorteil der geringeren Störanfälligkeit. Als Modulationsverfahren werden dabei die Frequenzumtastung (FSK) oder die Quadratur-Phasenmodulation (QPSK) verwendet. Daneben wird bei der Breitbandübertragung OFDM eingesetzt. Dieses Verfahren lässt sich im Rahmen der europäischen CENELEC-Norm nicht einsetzen.

CENELEC-Frequenzbänder nach EN 50065-1 für das Stromnetz
CENELEC-Frequenzbänder nach EN 50065-1 für das Stromnetz lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Die CENELEC hat in der Norm EN 50065 fünf Kommunikationsbänder für Energieverteilnetze mit unterschiedlichen Zugangsvoraussetzungen festgelegt, die so genannten CENELEC-Bänder. Diese fünf Frequenzbänder werden mit den Buchstaben "A", "B", "C" und "D" bezeichnet, das unterste Frequenzband hat keine Bezeichnung. Von den fünf genormten Frequenzbändern im Frequenzbereich von 3 kHz bis 148,5 kHz sind drei Bänder für Kommunikationsdienste innerhalb der Gebäude vorgesehen: Das unterste Frequenzband und das A-Band liegen unterhalb von 95 kHz und werden für Datenanwendungen der Energieversorger genutzt. Das B-Band von 95 kHz bis 125 kHz, das C-Band von 125 kHz bis 140 kHz und das D-Band von 140 kHz bis 148,5 kHz sind für private Nutzung innerhalb von Gebäuden vorgesehen.

Bei optimalen Bedingungen können Datenraten von bis zu 300 kbit/s erreicht werden. Für höhere Übertragungsgeschwindigkeiten sind in Powerline Frequenzen zwischen 1,6 MHz und 30 MHz. Für den Indoor-Bereich ist der Frequenzbereich von 1,6 MHz bis 13 MHz vorgesehen, für den Outdoor-Bereich der Frequenzbereich zwischen 15 MHz und 30 MHz.

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