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Plastikfaser

APF (all plastic fiber)

All Plastic Fiber (APF) ist eine Plastikfaser. Der Hauptunterschied zur Glasfaser ist die relativ hohe Dämpfung, da die Lichtübertragung in Kunststoff stattfindet. Daher eignen sich Plastikfasern nur für kurze Entfernungen, vorwiegend im Endgerätebereich. Der Kern der Plastik-Lichtwellenleiter ist mit 250 µm bis 1.000 µm erheblich dicker als der von Glasfasern.


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Dämpfungsverhalten von Plastik- und Glasfasern
Dämpfungsverhalten von Plastik- und Glasfasern lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Bei den Plastikfasern unterscheidet man zwischen zwei unterschiedlichen Typen: dem PCF-Kabel (Plastic Cladding Silica Fiber) und dem APF-Kabel (All Plastic Fiber). Beim erstgenannten ist der Kern aus Quarzglas und der Mantel aus Kunststoff (200 bis 500 µm), bei den APF-Kabeln, zu denen die Polymerfaser gehört, sind sowohl Kern als auch Mantel aus Kunststoff und bis zu 1 mm dick. Der Kunststoffkern ist mit einem ca. 10 bis 20 µm dünnen Mantel überzogen, der als Reflexionsschicht dient.

Größenvergleich von Glas- und Plastikfasern
Größenvergleich von Glas- und Plastikfasern lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Plastikfasern haben gegenüber Glas-Lichtwellenleitern den Nachteil einer extrem hohen Lichtdämpfung. Sie haben ausgeprägte Dämpfungsminima bei 660 nm und 780 nm. Bei 660 nm beträgt die Dämpfung noch ca. 140 dB/km, bei 780 nm über 300 dB/km. Dadurch bleibt der Einsatz von Kunststoff-Lichtwellenleitern auf kurze Entfernungen begrenzt. Die als Stufenfaser aufgebauten Lichtwellenleiter werden mit Wellenlängen von 660 nm betrieben.

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