Moden
modes
Unter Moden versteht man diskrete Lichtwellenformen, die sich im Kernglas eines Lichtwellenleiters ausbreiten, vorausgesetzt dass die Einkopplung des Lichtes in die Faser unterhalb eines bestimmten Winkels, des so genannten Akzeptanzwinkels, erfolgt. Moden verstärken sich durch Interferenzen und werden auch Eigenwellen genannt.
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Ausbreitung von Lichtwellen in der Glasfaser ![]() |
Während in einer Monomodefaser nur ein einziger Modus, der Grundmodus, ausbreitungsfähig ist, sind es in einer Multimodefaser viele hundert Moden, die sich u.a. durch Feldverteilung und Ausbreitungsgeschwindigkeit unterscheiden. Bei den Glasfaserkabeln unterscheidet man zwischen Monomodefasern (Einmoden-Faser) und Multimodefasern, bei den Multimodefasern wiederum zwischen Stufenindex-Profilfaser und Gradientenindex-Profilfaser. Auffällig ist, dass das Bandbreitenlängenprodukt in MHz x km von der Stufenindexfaser über die Gradientenindexfaser zur Monomodefaser jeweils um ca. eine Zehnerpotenz, also den Faktor 10, steigt.
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