LVT (low voltage technology)
Die Versorgungsspannungen von Logikschaltungen geht quadratisch auf die Leistung ein, die diese Schaltungen verbrauchen. Die ersten RTL-Logiken benötigten Versorgungsspannungen von 3,6 V, die TTL- und CMOS-Logiken benötigten sogar 5 V. Da die Integrationsdichte von Logiken, Prozessoren und RAMs immer höher wurde, stieg auch die Leistungsaufnahme der Chips und RAMs überproportional. Damit stieg nicht zuletzt der Aufwand für die Wärmeableitung der steigenden Verlustwärme.
Aus diesen Gründen wurden bereits in den 90er Jahren Technologien entwickelt, die mit niedrigeren Versorgungsspannungen betrieben werden konnten. Diese Low Voltage Technology (LVT) arbeiteten mit 3,3 V, 3,0 V und mit 2,7 V.
Aus dieser LVT-Technologie entwickelte sich Ende der 90er Jahre die Advanced Low Voltage Technology (ALVT).



