Folienkondensator
foil capacitor
Folienkondensatoren gehören zu der Gruppe der ungepolten Festkondensatoren. Ihre Elektroden sind dünne Metallfolien, die durch Isolationsfolien voneinander getrennt sind. Sie sind in Wickelform aufgebaut und zeichnen sich durch ihre kompakte Bauweise aus. In einigen Ausführungen werden die Elektroden unmittelbar auf die Isolationsfolie, die das Dielektrikum bildet, aufgedampft.
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Bauformen von Kondensatoren mit Festkapazitäten ![]() |
Ist das Dielektrikum aus Kunststoff, spricht man von Kunststofffolienkondensatoren und bei Papier handelt es sich um Papierkondensatoren. Bei beiden Ausführungen kann die Metallelektrode direkt auf die Kunststoff- oder Papierfolie aufgedampft werden. Die Ausführung kommt in der Typisierung zum Ausdruck. So besagt die Kennzeichnung "K", dass die Elektrode eine eigene Metallfolie ist, bei "MK" (Metall-Kunststoff) ist sie die metallische Elektrode auf die Kunststofffolie aufgedampft und bei "MP" (Metall-Papier) handelt es sich um einen Metallpapierkondensator, der als Dielektrikum eine ölgetränkte Papierfolie benutzt auf die als Elektrode eine Metallschicht aufgedampft ist.
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Folienkondensatoren, Foto: Stein Music ![]() |
Folien- und Metallpapierkondensatoren unterscheiden sich von allen anderen Kondensatoren durch ihre Selbstheilung. Bei einem Spannungsüberschlag zwischen den Elektroden verdampft die dünne Metallschicht um den Durchschlagspunkt herum, so dass kein Kurzschluss zwischen den Elektroden entsteht.





