EDV (Elektronische Datenverarbeitung )

EDP (electronic data processing )

Automatische Verarbeitung von Informationen in Form von Daten (automatische Datenverarbeitung) durch elektronisch gesteuerte Datenverarbeitungsanlagen. Die dafür notwendigen Geräte bezeichnet man als Hardware, die zu ihrem Betrieb notwendigen Anweisungen, Vorschriften und Regeln als Software. Die Verarbeitung von Daten erfolgt in den Phasen Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe nach dem so genannten EVA-Prinzip.

Das Grundprinzip eines Rechners, das EVA-Prinzip
Das Grundprinzip eines Rechners, das EVA-Prinzip lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

In der Eingabephase werden Daten so verschlüsselt und der Zentraleinheit (CPU) einer Datenverarbeitungsanlage zur Verfügung gestellt, dass sie weiterverarbeitet werden können. In der Verarbeitungsphase werden Daten untereinander zugeordnet, miteinander verglichen, umgewandelt oder gegebenenfalls neue Daten errechnet. In der Ausgabephase werden Daten für eine weitere Verarbeitung gespeichert oder entschlüsselt und ausgegeben, so dass sie wieder lesbar sind. Diese Vorgänge müssen nicht in einzelnen, zeitlich voneinander getrennten Arbeitsgängen ablaufen.

Im Dialogbetrieb ist es möglich, mit einer Datenverarbeitungsanlage direkt zu kommunizieren, so dass die Abfolge einzelner Arbeitsschritte nicht mehr erkennbar ist und sich zeitlich auf Sekunden reduziert. Die EDV erhält zusätzliche Bedeutung dadurch, dass sie außer für die Verarbeitung von Daten auch für die Verarbeitung von Text, Bild und Sprache eingesetzt wird.

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