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Drahtwiderstand

wire-wound resistor

Der Drahtwiderstand ist eine Widerstandsbauform. Ein solcher Widerstand besteht aus einem Isolierkörper mit einlagiger Wicklung eines Widerstandsdrahtes, daneben gibt es auch Bauformen ohne Isolierkörper. Als Widerstandsdraht werden Materialien mit hohem spezifischem Widerstand wie Chrom-Nickel, Manganin und Konstantan verwendet.


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Drahtwiderstand 
     mit Anzapfung, Foto: Oppermann-Electronic
Drahtwiderstand mit Anzapfung, Foto: Oppermann-Electronic lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Drahtwiderstände zeichnen sich durch eine hohe Belastbarkeit, hohe Konstanz sowie geringes Rauschen aus und sind temperaturstabil. Sie sind allerdings frequenzabhängig weil der gewickelte Widerstandsdraht bei höheren Frequenzen eine störende Induktivität bildet. Eine bifilare Wicklung verringert die Induktivität wesentlich. Drahtwiderstände werden wegen der hohen Belastbarkeit häufig im niederohmigen Bereich unter 100 Ohm und in Präzisionsanwendungen eingesetzt.

Wichtige Kennwerte für Drahtwiderstände sind der Temperaturkoeffizient, der bei Drahtwiderständen bei etwa 3 ppm/°C liegt, die Stabilität des Widerstandswertes liegt nach 2.000 Stunden bei 0,05 % und die Festigkeit gegen elektrostatische Entladungen (ESD) bei 5.000 V.

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