Unix

Unix ist ein von den Bell Laboratories in den 70er Jahren entwickeltes Betriebssystem für Minicomputer, inzwischen für einen weiten Bereich von Rechnern vom Personal Computer (PC) bis hin zum großen Mainframe verfügbar.


Unix ist ein Mehrbenutzersystem mit Multitasking, bei dem verschiedene Programme gleichzeitig ablaufen können. Darüber hinaus enthält es viele Hilfen zur Programmentwicklung. Es ist eines der leistungsfähigsten universellen Betriebssysteme und relativ leicht von einem System auf ein anderes portierbar.

Die Entwicklung brachte lange Zeit zwei Hauptlinien hervor: das System V von AT&T sowie BSD4.X von der Berkeley Universität. Unix galt lange als benutzerunfreundlich; moderne fensterorientierte Oberflächen haben diesen Mangel jedoch behoben. Wichtige Impulse für die Entwicklung gaben die Standards von IEEE Posix 100x und der Open Software Foundation (OSF).

Unix-Varianten gibt es für Personal Computer, Workstations und Großrechner. Im PC- und Workstation-Bereich sind besonders die Produktreihen um Solaris von SunSoft und UnixWare von Novell wichtig, da sie ganz erhebliche Netzwerkfunktionalitäten auf hohem Niveau enthalten. Ein Unix-Derivat ist Linux, weitere Mac OS X von Apple, HP-UX von Hewlett Packard, AIX von IBM, IRIX von Silicon Graphics und Solaris von Sun Microsystems.

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Deutsch: Unix
Englisch: Unix
Veröffentlicht: 29.08.2009
Wörter: 193
Tags: #Betriebssysteme
Links: AIX (advanced interactive executive), Apple, BS (Betriebssystem), Grafik, IEEE (institute of electrical and electronics engineers)