Minicomputer

Ende der 60er-Jahre wurde der Begriff Minicomputer für Computer in Schreibtischformat verwendet. Sie waren immer deutlich preiswerter als Mainframes und werden häufig im kommerziellen und industriellen Bereich für Einzelaufgaben eingesetzt. Minicomputer haben eine hohe Leistungsfähigkeit und werden für komplizierte Aufgaben eingesetzt, z.B. in technisch-wissenschaftlichen Anwendungen wie in CAD-Systemen oder in Produktionseinrichtungen, ebenso als Zentralcomputer für die mittlere Datentechnik (MDT) in Klein- und Mittelbetrieben.


In Türmen oder kleinen Schränken sind die Zentraleinheit und meist auch die unabdingbaren peripheren Geräte wie Drucker, Bandlaufwerke, Plattenlaufwerke und Bildschirmgeräte untergebracht. In der Regel ist eine Gruppe von Nutzern vorhanden, die über Terminals auf den Computer zugreifen. In Zeiten leistungsfähiger LAN-Server verwischen sich die Grenzen allerdings immer weiter. Heute sind die früher als Minis bezeichneten Computer nur noch für geschlossene Lösungen interessant.

Die Bezeichnung Minicomputer wird heute synonym für Kleinstcomputer verwendet: Computer im Taschen- oder Handheld-Format.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Minicomputer
Englisch: minicomputer
Veröffentlicht: 07.01.2004
Wörter: 157
Tags: #Arbeitplatzcomputer
Links: Bandlaufwerk, CAD (computer aided design), Computer, CPU (central processing unit), Drucker