CIFS (common Internet file system)

Das Common Internet File System (CIFS) ist die Variante des SMB-Protokolls, Server Message Block, die mit NetBIOS over TCP/IP (NBT) arbeitet. CIFS wurde von Microsoft als offenes Protokoll deklariert und an die Internet Engineering Task Force (IETF) zur Standardisierung übergeben. CIFS soll dabei eine Ergänzung und Verbesserung für das FTP-Protokoll und für HTTP als Netzwerk-Dateisystem für Internet-Anwendungen darstellen.

Das CIFS-System läuft unter TCP/IP und kann für das Browsen Ressourcen entweder von Standard-DNS oder von NetBIOS nutzen. CIFS eignet sich besonders gut für den Einsatz in großen Netzwerken oder im Internet, da es über integrierte Mechanismen für die Nutzung verschiedener »Dialekte« verfügt, die unterschiedliche Zeichensätze enthalten können.

Request und Response zwischen Client und Server beim SMB-Protokoll

Request und Response zwischen Client und Server beim SMB-Protokoll

CIFS stellt den Benutzern im ganzen Netzwerk genau bezeichnete Festplattenbereiche zur Verfügung. Wird eine Datei angefordert, geht CIFS davon aus, dass der Client den Namen des Servers, die Freigabe und den Speicherort der Datei am Server identifizieren kann.

Eingesetzt wird CIFS u.a. in Wide Area File Service (WAFS) bei der Zentralisierung verteilter Datenbestände oder in Wide Area Application Services (WAAS).

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: common Internet file system - CIFS
Veröffentlicht: 22.06.2011
Wörter: 193
Tags: #Lokale Netze #IP-Protokolle
Links: Client, FTP (file transfer protocol), HTTP (hypertext transfer protocol), IETF (Internet engineering task force), IFS (Internet file system)
1