Tri-State-Logik

Bei den Logiken geht es im Allgemeinen um binäre digitale Schaltungen, die zwei Pegelzustände kennen: High und Low oder 1 und 0. Es gibt darüber hinaus aber auch trinäre Logiken, die drei Zustände unterscheiden, die Tri-State-Logiken (3-State). Wie die Zwei-Zustandslogiken gibt es bei den Drei-Zustandslogiken die Zustände High und Low und zusätzlich noch den Zustand " hochohmig", der mit "Z" gekennzeichnet wird.


Die drei logischen Zustände einer Tri-State-Logik können mit den Ziffern -1, 0 und 1 oder alternativ mit den Ziffern 0, 1 und 2 dargestellt werden. Im trinären Zahlensystem besteht jede Zahl aus einer Kombination der Ziffern 0, 1 und 2. Die unterste Ziffer entspricht dem Logikzustand "unwahr", die höchste Ziffer dem Logikzustand "wahr" und die mittlere Ziffer dem logischen "neutral". Beim High-Zustand wird der Ausgangspegel hin zur positiven Versorgungsspannung gezogen, der Low-Pegel hingegen auf Masse. Der dritte Zustand repräsentiert eine offene, und damit eine hochohmige Ausgangsschaltung. Dieser Zustand entspricht der eines offenen, nicht angeschlossenen Schaltkreises.

Wahrheitstabelle und IEC-Schaltzeichen der Tri-State-Logik

Wahrheitstabelle und IEC-Schaltzeichen der Tri-State-Logik

Tri-State-Logiken haben einen normalen Eingang "A", einen Enable-Eingang "C", der der Aktivierung dient, und einen Ausgang "Q". Ist der Eingang "A" Low (0) und der Enable-Eingang "C" ebenfalls Low (0), dann ist der Ausgang "Q" auch Low. Ist der Eingang "A" High (1) und der Enable-Eingang "C" Low (0), dann ist der Ausgang "Q" High (1). Erst wenn der zweite Eingang "C" aktiviert wird, wird der Ausgang hochohmig (Z), unabhängig vom Zustand des Eingangs "A".

Informationen zum Artikel
Deutsch: Tri-State-Logik
Englisch: tri-state
Veröffentlicht: 01.01.2019
Wörter: 233
Tags: #Logiken
Links: Binär, DGT (digit), Digital, Hochohmig, Logik