Rauchmelder

Rauchmelder sind Geräte, die Rauch in der Luft detektieren und ein lautstarkes akustisches Alarmsignal erzeugen. Eingesetzt werden Rauchmelder in Sicherheits- und Alarmanlagen in Gebäuden, öffentlichen Einrichtungen, Räumen, Sälen, Verkehrsmitteln sowie in Hallen jeglicher Art wo sie Rauch erkennen und so frühzeitig vor Bränden warnen und diese verhindern.


Rauchmelder arbeiten nach verschiedenen Verfahren und erkennen Rauch oder deren Schwebstoffe in der Luft. Sie können auf einem optischen Prinzip oder auf Ionisierung basieren.

Rauchmelder, Foto: feuerwehr-hamberge.de

Rauchmelder, Foto: feuerwehr-hamberge.de

Rauchmelder mit optischer Erfassung arbeiten nach dem Tyndall-Effekt. Dieser Effekt basiert darauf, dass ein Lichtstrahl von Schwebstoffen reflektiert und breit gestreut wird. Das Streulicht eines solchen reflektierten Lichtstrahls kann von lichtempfindlichen Sensoren, von Fotodioden oder Fototransistoren, erfasst werden.

Dieses Prinzip wird in optischen Rauchmeldern realisiert. Der eine Kammer durchströmende Rauch wird von einem Lichtstrahl einer Leuchtdiode durchdrungen. Der Lichtstrahl wird an den Rauchpartikeln reflektiert und von einer Fotodiode oder einem Fototransistor erfasst, dessen Signal bei einem vorgegebenen Schwellwert den Alarmton auslöst. Bei klarer, unverschmutzter Luft wird das Licht nicht gestreut, es erfolgt kein Alarm.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Rauchmelder
Englisch: smoke detector
Veröffentlicht: 20.04.2016
Wörter: 179
Tags: #Gebäudeelektronik
Links: Alarm, Alarmanlage, Fotodiode, Fototransistor, Leuchtdiode