Private-Key-Verfahren

Das Private-Key-Verfahren ist ein kryptografisches Verfahren für die Verschlüsselung und Entschlüsselung von sensitiven Daten, die vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden müssen.

Prinzip der symmetrischen Verschlüsselung

Prinzip der symmetrischen Verschlüsselung

Bei diesem Verfahren handelt es sich um eine symmetrische Verschlüsselung, bei dem nur ein geheimer Chiffrierschlüssel für die Verschlüsselung und für die Entschlüsselung verwendet wird. Wer im Besitz dieses Schlüssels ist, kann aus Klartext-Informationen den entsprechenden Geheimtext erzeugen und umgekehrt aus dem Geheimtext den Klartext. Vor der Verschlüsselung bzw. der Kommunikation muss der Schlüssel über einen sicheren Kanal zwischen den Kommunikationspartnern ausgetauscht werden. Die Sicherheit des Private-Key-Verfahrens hängt also im Wesentlichen von der Geheimhaltung des Chiffrierschlüssels ab.

Eine der bekannteren Private-Key-Autorisierungsmethoden ist Kerberos.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Private-Key-Verfahren
Englisch: private key algorithm
Veröffentlicht: 01.10.2008
Wörter: 126
Tags: #Organisatorischer Schutz #Kryptografie
Links: Daten, Entschlüsselung, Geheimtext, Kanal, Kerberos