MSS (mobile satellite services)

Mit dem Mobile Satellite Service (MSS) hat die internationale Fernmeldeunion (ITU) einen globalen Standard verabschiedet, der Global-Reisenden den Vorteil bietet, dass sie mit ein und demselben mobilen Endgerät oder Handy weltweit kommunizieren können. Da bei den derzeitig eingesetzten Mobilfunksystemen der 2. Generation unterschiedliche Übertragungstechniken und Frequenzbereiche benutzt werden, müssen Mobilfunkteilnehmer Dual- und Tri-Band-Geräte, wie Tri-Band-Handys, benutzen um weltweit kommunizieren zu können.


Gleiches gilt für die Mobilfunknetze der 3. Generation, wobei bei diese Systeme mobile Satelliten-Services (MSS) unterstützen. Das System schaltet dann auf diesen Service, wenn sich der Mobilfunkteilnehmer außerhalb der Reichweite einer terrestrischen Basisstation befindet. Die MSS-Netze sind so aufgebaut, dass sie die gesamte Erde umfassen.

Für die mobilen Satelliten-Services (MSS), die über LEO-Satelliten, Low Earth Orbit (LEO), übertragen werden, stehen zwei Frequenzbänder im 2-GHz-Bereich zur Verfügung: Der Frequenzbereich für das Uplink liegt zwischen 1,980 GHz bis 2,010 GHz und der für das Downlink zwischen 2,170 GHz und 2,200 GHz. Die Datenraten betragen maximal 100 kbit/s.

Neben dem Mobile Satellite Service (MSS) gibt es noch den Fixed Satellite Service (FSS) für den stationären Einsatz.

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Englisch: mobile satellite services - MSS
Veröffentlicht: 22.04.2013
Wörter: 181
Tags: #Satelliten-Kommunikation
Links: 2. Generation, 3. Generation, Basisstation, CPE (customer premises equipment), Datenrate