Laserklasse

Das Gefährdungspotential von Lasern für die Gesundheit und das Augenlicht wird in Laserklassen eingeteilt. Da es Laser mit sichtbaren Wellenlängen gibt, andere mit nichtsichtbaren, sind beim Betrieb von Lasern bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Das Gefährdungspotential ist im Wesentlichen durch die Wellenlänge, die Laserleistung und damit verbunden durch das Einsatzgebiet gegeben.


Die Laserklassen werden mit den Ziffern 1 bis 4 bezeichnet. Je höher die Laserklasse, desto größer ist das Gefährdungspotential. Laserklasse 1 ist ungefährlich und kann in Laserscannern für die Iriserkennnung eingesetzt werden. In Laserklasse 4 hat eine Laserleistung von über 500 mW und damit das höchste Gefährdungspotential.

DIN/VDE haben einschlägige Bestimmungen erarbeitet und diese in DIN EN 60825-1 in mehreren Laserklassen definiert. Neben den bekannten 5 Laserklassen 1, 2, 3A, 3B und 4, hat DIN im Jahre 2004 noch die Laserklassen 1M, 2M und 3R hinzugefügt. 1M und 2M ersetzen die Laserklassen 3A und 3R und sind untergeordnete Klassen von 3B.

Laserklassen nach DIN 60825-1

Laserklassen nach DIN 60825-1

DIN EN 60825-1 (VDE 0837 T1 / IEC 825-1) beschreibt die Sicherheit von Laser-Einrichtungen, die Klassifizierung von Anlagen, Anforderungen und Benutzer-Richtlinien. DIN EN 60825-2 (VDE 0837 T2 / IEC 825-2) beschreibt in Teil 2 die Sicherheit von optischen Übertragungssystemen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Laserklasse
Englisch: laser class
Veröffentlicht: 19.03.2015
Wörter: 195
Tags: #Aktive Bauelemente
Links: 3R-Regeneration, DGT (digit), DIN (Deutsches Institut für Normung e.V.), EN (European Normative), IEC (international electrotechnical commission)