Gültigkeitsbereich

Die beiden Begriffe Lebensdauer und Gültigkeitsbereich müssen in objektorientierten Programmiersprachen explizit voneinander unterschieden werden.

Zum Umgang mit einem Objekt gehört neben der Erzeugung auch die Deklaration eines Identifikators, der mit dem Objekt assoziiert wird; die Objektdefinition setzt sich also aus der Deklaration eines Identifikators, ggf. mit Typinformationen, und der Erzeugung des Objekts zusammen. In objektorientierten Programmiersprachen werden Objekte beispielsweise durch Variable oder formale Parameter identifiziert, die das erzeugte Objekt aufnehmen. Im Gültigkeitsbereich ihres Identifikators ist das Objekt durch diesen Identifikator erreichbar. Der Gültigkeitsbereich ist also eine statische, d.h. eine vom Programmtext abhängige, Eigenschaft und bezeichnet den Teil des Programms, in dem genau dieses Objekt unter seinem Identifikator und gleicher Bedeutung verwendet werden kann.

Die blockstrukturierten objektorientierten Programmiersprachen unterscheiden verschiedene Arten der Objektdefinition, wie die der automatischen Objekte und der anwendungskontrollierten Objekte, die sich auf den Gültigkeitsbereich und die Lebensdauer der Objekts auswirken.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Gültigkeitsbereich
Englisch:
Veröffentlicht: 07.12.2009
Wörter: 150
Tags: Entwicklung, Codierung
Links: Anwendungskontrolliertes Objekt, Lebensdauer, Objekt, Objektorientierte Programmiersprache, Parameter