Funkthermometer

Funkthermometer übertragen die gemessene Temperatur funktechnisch an eine zentrale Anzeigeeinheit. An eine solche Einheit können mehrere Messeinheiten im Außenbereich oder in verschiedenen Räumen eines Gebäudes angeschlossen sein und die Messwerte an diese übertragen.

Von der Funktionsvielfalt bieten Funkthermometer einen relativ großen Funktionsumfang. Mit ihnen lassen sich die Temperaturen im Außen- und Innenbereich messen, häufig auch die Luftfeuchtigkeit. Sie bieten Anzeigen für die Höchst- und Tiefstwerte und können die maximalen und minimalen Tageswerte in einem internen Speicher abspeichern und mit neuen Messwerten vergleichen. Je nach Ausführung können Funkthermometer die Messwerte von mehreren Sensoren erfassen.

Funkthermometer, Foto: messen.de

Funkthermometer, Foto: messen.de

Die Temperaturmessung wird mit temperaturempfindlichen Sensoren durchgeführt. Die analog gemessenen Werte werden einem AD-Wandler digitalisiert und zur zentralen Messeinheit übertragen, wo sie auf dem Display digital angezeigt werden. Was die funktechnische Übertragung betrifft, so stehen mit dem 433-MHz- und dem 868-Mhz-Band zwei Frequenzbereiche im Sub-Gigahertz-Bereich zur Verfügung. Die Signale können mit verschiedenen Modulationsverfahren wie der Frequenzumtastung oder mit Minimum Shift Keying (MSK) moduliert werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Funkthermometer
Englisch: radio thermometer
Veröffentlicht: 27.10.2020
Wörter: 175
Tags: Mess-/Testgeräte
Links: 868-MHz-Band, AD-Wandler (A/D), Analog, Bildschirm, Digital