Fog-Computing

Fog-Computing oder Fogging-Computing arbeitet wie Cloud Computing oder Edge-Computing mit einer dezentralisierten Infrastruktur. Fog-Computer sind funktional vergleichbar den Edge-Servern, die am Rande des Internet agieren, Aufgaben für das Netz und die Anwendung übernehmen und dadurch den Datenverkehr von und zur Cloud reduzieren.


Beim Fog-Computing werden die Anwendungen und Services direkt am Netzrand gespeichert und stehen damit den Anwendungen direkt zur Verfügung. Zudem können Fog-Computer im Gegensatz zu Edge-Servern auch Echtzeit-Virtualisierungen über mehrere Systeme hinweg durchführen. Die Echtzeit-Performance ist eines der wichtigsten Kriterien von Fog-Computern.

Der Unterschied zwischen Fog Computing und Cloud Computing ist in dem Ort zu sehen, an dem die Services angeboten werden. Fog Computing erfolgt am Rand des Netzwerks nahe der Anwendung, wohingegen Cloud Computing in Rechenzentren im Netzzentrum ausgeführt wird. Die Server für das Fog-Computing stehen in unmittelbarer Nähe der Endverbraucher, was geringere Latenzzeiten der Dienstgüte zur Folge hat. Der strategische Ort für das Fog Computing verbessert die Effizienz und reduziert die Datenmenge, die über das Netz zur Cloud transportiert werden muss, wo sie verarbeitet, analysiert und gespeichert wird.

Fog-Computer werden im Internet of Things (IoT) und im Internet of Everything (IoE) eingesetzt, wo die Geräte mit vielen anderen Geräten und Komponenten verbunden sind und wo sie Steuer- und Verwaltungsfunktionen für die Anwendungen übernehmen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Fog-Computing
Englisch: fog computing
Veröffentlicht: 21.09.2018
Wörter: 223
Tags: #IT-Infrastruktur
Links: Cloud-Computing, Edge-Computing, Edge-Server, Infrastruktur, Internet