Edge-Computing

Edge Computing ist eine verteilte IT-Infrastruktur, vergleichbar dem Fog-Computing. Beim Edge-Computing geht es darum die enormen Datenmengen aus dem Internet of Things (IoT) von Smart Grids, Smart Cities, Smart Homes oder aus der Automotive-Technik unmittelbar an der Stelle zu erfassen, zu analysieren und zu verarbeiten, an der sie erzeugt werden. Um dies zu erreichen, wird die Rechenleistung von intelligenten Clients, das sind mit Intelligenz ausgestattete IoT-Devices, oder einer Edge-Device am Netzrand ( Edge) übernommen.


Die Vorteile von Edge Computing und Edge Analytics liegen darin, dass die Daten vor Ort wesentlich schneller verarbeitet werden, die Datenmengen reduziert sind, zeitsensitive Daten an dem Punkt verarbeitet werden, an dem sie generiert werden, und dass die Transfer- und Verzögerungszeiten extrem kurz sind. Die Datenverarbeitung vor Ort reduziert die Datenmenge und die benötigte Netzbandbreite für die Datenübertragung zum Rechenzentrum und zur Cloud. Weniger zeitsensitive Daten werden an die Cloud übertragen, in der sie analysiert und für die Langzeitspeicherung aufbereitet werden.

Edge Computing bezieht die unterschiedlichsten Netzwerke und Netzwerkinfrastrukturen ein. Dazu gehören Wireless Sensor Networks (WSN), Peer-to-Peer-Netze (P2P), Mobilfunknetze, lokale Netze (LAN) und WLANs, Weitverkehrsnetze (WAN) und Stadtnetze (MAN). Von der Verarbeitung her kann Edge Computing mit Cloud Computing, Fog Computing, Grid Computing und Distributed Computing arbeiten.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Edge-Computing
Englisch: edge computing
Veröffentlicht: 22.02.2018
Wörter: 209
Tags: #IT-Infrastruktur
Links: Automotive-Technik, Client, Cloud, Cloud-Computing, Daten