DTA (Datenträgeraustausch)

Der bargeldlose Datenträgeraustausch (DTA) ist ein einheitliches Verfahren im elektronischen Zahlungsverkehr. Das Datenträgeraustauschverfahren wurde Mitte der 70er Jahre vom Zentralen Kreditausschuss (ZKA) vereinbart und dient dem beleglosen Austausch von Dateien mit Zahlungsavis, die auf Magnetbändern, Compact Discs, Speicherkarten oder anderen Medien gespeichert werden. Die Übertragung kann auch mittels Datenfernübertragung erfolgen. Das entsprechende Dateiformat ist das DTA- oder DTAUS-Format, das entsprechende Format für den Auslandszahlungsverkehr ist das DTAZV-Format.

Daten für das Datenträgeraustauschverfahren können gleichermaßen bei Privatkunden anfallen, sie werden aber vorwiegend in den Buchhaltungen und Personalabteilungen von Unternehmen erzeugt. So bei der Offline-Eingabe von Buchungsbelegen, Überweisungsavis, Daueraufträgen sowie bei Gehalts- und Lohnabrechnungen von Mitarbeitern. Da das Datenformat standardisiert ist, bereitet ein Austausch mit verschiedenen Instituten keinerlei Kompatibilitätsprobleme.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Datenträgeraustausch - DTA
Englisch: data medium exchange
Veröffentlicht: 10.01.2013
Wörter: 126
Tags: #Geldverkehr
Links: CD (compact disc), Datei, Dateiformat, Daten, Datenformat