Computer-Forensik

Die Computer-Forensik befasst sich mit der Beweismittelsicherung von kriminellen Handlungen an Computern. Sie sammelt möglichst viele Beweise für den Nachweis von kriminellen Handlungen, analysiert, identifiziert und rekonstruiert diese zum Zwecke der Nachweisbarkeit und für eine eventuelle Strafverfolgung. Dabei spielt die Rekonstruktion von vermeintlich gelöschten oder der Nachweis von eindeutig manipulierten Datensätzen eine entscheidende Rolle für die elektronische Beweismittelsicherung.


Entscheidende Hinweise für strafbare Handlungen kann neben finanziellen Transaktionen, der Datentransfer und auch der E-Mail-Verkehr der Verdächtigen geben. Welche Transaktion ist zu welchem Zeitpunkt von welchem Institut getätigt worden? Wurden Dokumente oder Verträge kopiert oder versandt? Mit wem hat der entsprechende Personenkreis in der fraglichen Zeit korrespondiert? Die Computer- oder IT-Forensik muss diese und viele andere Fragen durch Rekonstruktion und Analysen beantworten. Die Ergebnisse werden der Untersuchung werden in neutralen, sachlich fundierten gerichtsfesten Gutachten festgehalten.

Die Computer-Forensik kann bei jedem elektronischen Gerät, das über einen Speicher verfügt, angewandt werden. Also vom Handy über die Smartcard, vom Router über Server und Client bis hin zu kompletten Computersystemen. Eine wichtige Voraussetzung für die Computer-Forensik ist die genaue Systemkenntnis.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Computer-Forensik
Englisch: computer forensics
Veröffentlicht: 19.03.2007
Wörter: 190
Tags: #Datenschutz
Links: Client, Computer, Datensatz, Dokument, Handy