CIGS (copper indium gallium selenide)

Bei Solarzellen wird nach Elemente-Kombinationen geforscht, die eine kostengünstigere Herstellung und einen höheren Wirkungsgrad haben als die verschiedenen Siliziumstrukturen. Kupfer-Indium-Diselenid (CIS) und Kupfer-Indium-Gallium-Selenid (CIGS) sind solche Element-Kombination, die bereits seit Jahren in der Solartechnik eingesetzt werden.

Flexibles 
   Dünnschichtsolarmodul in CIGS, Foto: global-solar.eu

Flexibles Dünnschichtsolarmodul in CIGS, Foto: global-solar.eu

Bei den Kosteneinsparungen geht es um den Materialeinsatz und um die Verarbeitungsmöglichkeiten. Während Silizium in Solarzellen eine Dicke von mindestens 150 µm hat, können mit CIGS Dünnschichtsolarzellen mit einer Schichtdicke von ca. 1 µm hergestellt werden, was zu einer enormen Materialeinsparung führt. Da als Trägermaterial Glas oder auch Polyamidfolie benutzt wird, ist es möglich flexible Solarmodule herzustellen.

Was den Wirkungsgrad betrifft, so liegt dieser bei etwa 15 %. In Forschunglabors wurden bereits Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von über 20 % hergestellt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: CIGS-Modul
Englisch: copper indium gallium selenide - CIGS
Veröffentlicht: 30.10.2019
Wörter: 129
Tags: #Solartechnik, Photovoltaik
Links: Dünnschichtsolarmodul, Kupfer-Indium-Diselenid, Silizium, Solarmodul, Solartechnik