Biegebelastung

Die Biegebelastung in Kabeln verläuft senkrecht zur Längsachse und ist für die Verlegung von Kabeln von Bedeutung. Für die Verlegung und den Betrieb gelten unterschiedliche Bedingungen. Bei der Verlegung sollte darauf geachtet werden, dass der Biegeradius von einfach geschirmten Koaxialkabeln größer ist als der achtfache Kabeldurchmesser, bei LwL-Kabeln sollte beim Verlegen der 15-fache Wert des Durchmessers nicht unterschritten wird. Bei der Befestigung ist es dann der 5-fache bzw. der 10-fache Wert.

Bei Überbeanspruchung treten Zugkräfte an der Außen- und Druckkräfte an der Innenseite der Biegestelle auf, die die Geometrie des Kabels und die Lage der Einzelelemente beeinflussen. Diese Änderungen wirken sich auf verschiedene Parameter aus und verschlechtern unmittelbar den NEXT-Wert.

Das Verfahren zur Feststellung der Biegebelastung von Lichtwellenleitern ist in EN 187 000 Methode 507 beschrieben.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Biegebelastung
Englisch: bend load
Veröffentlicht: 15.03.2007
Wörter: 131
Tags: #Lichtwellenleitereigenschaften
Links: Biegeradius, EN (European Normative), Kabel, KxK (Koaxialkabel), LwL (Lichtwellenleiter)