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RFIC (radio frequency integrated circuit)

Unter das Akronym RFIC (Radio Frequency Integrated Circuit) fallen analoge Einchip-Sender/Empfänger. Die RFIC-Lösungen sind fertige Analog-ICs, die nur mit wenigen externen Komponenten anwendungsspezifisch bestückt werden müssen. Der Vorteil der RFIC-Technologie gegenüber diskret aufgebauten HF-Schaltungen liegt vor allem in der kürzeren Entwicklungszeit und der daraus folgenden Time-to-Market (T2M).


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868-MHz-Transceiver als RFIC, Foto: Fraunhofer Institut
868-MHz-Transceiver als RFIC, Foto: Fraunhofer Institut lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Bei den RFICs gibt es Schmal- und Breitbandsysteme, die in Mobilfunk, WLANs, der Satellitenkommunikation, den Broadcast-Technologien (DAB, DVB, DMB, MediaFLO, etc.) und in proprietären HF-Kommunikationssystemen eingesetzt werden. Es gibt Transceiver und HF-Leistungsverstärker, Breitband-Modulatoren, Mikrowellen-Mischer, HF-Oszillatoren und schnelle A/D-Wandler. Dabei werden in den RFICs viele bekannte Transistor- und FET-Technologien eingesetzt.

Diskrete Schaltungen sind der RFIC-Technologie in einigen HF-Parametern überlegen, so im Phasenrauschen und der Trennschärfe, die um 20 dB und mehr besser sein kann, als die der RFICs.

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