ILM (information lifecycle management)

Information Lifecycle Management (ILM) ist ein breiter, optionsreicher Lösungsansatz für das Speichermanagement von Inhalten und Informationen. Wie beim Hierarchical Storage Management (HSM) werden auch bei ILM die in einem Speichernetz (SAN) gespeicherten Daten nicht unterschiedslos behandelt, sondern es werden ihnen Wertigkeiten, Klassifizierungen und Attribute zugeordnet. Anhand der Attribute lassen sich Regelwerke in der Sicherungsstrategie aufsetzen. Generell spielt die Klassifizierung der Daten und deren Zuordnung zu Verfügbarkeitsklassen bei allen ILM-Ansätzen die entscheidende Rolle.


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Dabei ist die Aktualität der Daten zu jedem Zeitpunkt zu bewerten. Daten, die heute aktuell sind, verlieren über die Zeit für den Geschäfts- oder Produktionsprozess an Bedeutung und können daher anders bewertet und ausgelagert werden.

Funktionsmodell von ILM
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Die ILM-Strategie geht davon aus, dass alle Informationen einen bestimmten Lebenszyklus haben. ILM berücksichtigt den gesamten Lebenszyklus der Informationen und betrachtet die Daten - dazu zählen strukturierte, semi-strukturierte und unstrukturierte - in Bezug auf ihre Werthaltigkeit als Belege und Dokumente, die von der Entstehung über die Bearbeitung, Verteilung und Langzeitarchivierung bis hin zum schnellen Wiederauffinden möglichst effektiv in die Geschäftsprozesse einfließen sollen. Die Werthaltigkeit kann wie beim Hierarchical Storage Management (HSM) auf der Zugriffshäufigkeit und -intensität basieren, aber ebenso auf dem Alter der Informationen oder deren Einbindung in den Geschäftsprozess. So beispielsweise über die Bewertung der Daten nach Business-Aspekten.

Zu den Einsatzbereichen von ILM gehören die Archivierung von E-Mails, das Enterprise Content Management (ECM) oder das Dokumentenmanagement.

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