Verfügbarkeit
availability
Die Verfügbarkeit von Daten ist eine wirtschaftliche Komponente in der Datenverarbeitung und der Datenübertragung. Die Verfügbarkeit kann sich gleichermaßen auf die Systeme und deren Funktionalität, auf die von Daten oder Informationen beziehen. Zwischen der Verfügbarkeit und der Leistungssteigerung besteht eine Wechselwirkung. Da bei Ausfall eines Systems ein hoher wirtschaftlicher Schaden entstehen kann, sollten Datenverarbeitungssysteme und Kommunikationswege möglichst redundant ausgeführt sein.
Die Verfügbarkeit wird bestimmt durch das Verhältnis von Mean Time Between Failures (MTBF) und Mean Time To Repair (MTTR) oder als Verhältnis der Uptime zur Summe aus Downtime und Uptime. Sie wird in mehrere Klassen zwischen einfacher Verfügbarkeit, über Hochverfügbarkeit bis hin zur Non-Stop-Verfügbarkeit eingeteilt, wobei die einfache Verfügbarkeit bei 99,5% liegt, die Hochverfügbarkeit bei 99,999 % und die Non-Stop-Verfügbarkeit bei 100%.
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Klassifizierung der Verfügbarkeit ![]() |
Eine Verfügbarkeit von 99,95% entspricht einer Ausfallzeit von 4,38 Stunden pro Jahr.
Die Verfügbarkeit umfasst die Hardware ebenso wie die Software, die Carrier-Netze und den Datentransport, das Betriebssystem und die Datenspeicherung, die Stromversorgung und die Netzwerkkomponenten, die Sicherheit vor unberechtigten Zugriffen und vor Sabotage usw., daher steht bei der Verfügbarkeit an erster Stelle die Redundanz, die optimal organisiert sein muss.
Die Verfügbarkeit von Carrier-Netzen wird durch ein Prädikat ausgezeichnet, den Carrier Grade. Dieses Prädikat ist an mehrere spezifizierte Regeln geknüpft, so an die Gesamtverfügbarkeit, die 99,999% betragen muss, was einer Ausfallzeit von wenigen Minuten pro Jahr entspricht, an die Bereitstellung neuer Dienste innerhalb vorgegebener Zeiten, an SLA-Vereinbarungen, an die mechanische Robustheit u.v.a.m.



