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4. Generation

4G (fourth generation)

Nach der Einführung der 3G-Mobilfunksysteme, die im Wesentlichen von UMTS geprägt sind, wurden die Systeme der vierten Generation konzipiert und realisiert. Sie stehen unter der Zielprojektion "Always best connected", "Beyond 3G" und Mobiles Breitband.


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Generationen der Mobilfunknetze
Generationen der Mobilfunknetze lexikon, kompendium, computer, it, elektronik

Mit den 4G-Systemen werden den Endanwendern Bandbreiten von bis zu 1 Gbit/s im Nahbereich und bis zu 100 Mbit/s im Fernbereich sowie eine verbesserte Leistungsfähigkeit zur Verfügung gestellt. Systeme der vierten Generation basieren dabei auf einem Kernnetz und einer gemeinsamen IP-gestützten Plattform für den Medienzugang. 4G-Netze sind All-IP-Netze mit niedriger Latenz und flacher Architektur, die mobiles Breitband mit schnellem Zugang auf das Internet unterstützen. Die Netzarchitekturen sind für die Datenpaketvermittlung optimiert, nutzen als Funkschnittstelle OFDMA zur Gewährleistung der hohen Geschwindigkeiten und von vielen Nutzern pro Funkzelle und die MIMO-Technik zur Verbesserung der Empfangsbedingungen.

Zu den Mobilfunksystemen der 4. Generation gehören WLANs nach 802.11n, Broadband Wireless Access (BWA) nach 802.16m, Long Term Evolution (LTE) von UMTS, Ultra Mobile Broadband (UWB), HC-SDMA, iBurst und EVDO.

4G Mobilfunksysteme arbeiten über horizontales und vertikales Handover, das bedeutet system- und schichtenübergreifend. Ziel der 4G-Aktivitäten ist es, allen Benutzern weltweit die gesamte Dienstvielfalt netzübergreifend anzubieten.

Die 4G-Aktivitäten werden von den weltweit größten Mobilfunkanbietern unter der Bezeichnung Next Generation Mobile Network (NGMN) vorangetrieben. Zu den Gründungsmitgliedern der NGMN-Initiative gehören T-Mobile, Vodafone, Orange, China Mobile, KPN und NTT DoCoMo.

http://www.ngmn.org