equivalent isotropically radiated power
EIRP
Die Equivalent Isotropically Radiated Power (EIRP) ist ein Gütemaß für die Strahlungsleistung von Antennen, die die Parameter Sendeleistung und Antennengewinn umfasst. Die EIRP ist ein theoretischer Wert, der sich auf eine isotrope Antenne, einen idealen Rundstrahler, bezieht. Sie errechnet sich aus dem Verhältnis der Antennenleistung zu der Leistung einer theoretischen, isotropen Antenne und wird in Watt (W) oder dBW angegeben. Der EIRP-Wert addiert sich aus der Sendeleistung in dBm und dem Antennengewinn in dBi. Beträgt die Sendeleistung beispielsweise 10 dBm und der Antennengewinn 8 dBi, dann ist die EIRP 18 dBm.
Im Unterschied zur EIRP bezieht sich die Strahlungsleistung (ERP) auf eine Dipolantenne. Beide Werte stehen in direktem Bezug zueinander: EIRP = ERP x 1,64, dem Antennengewinn einer Dipolantenne.
Weitere, die Leistung beeinflussende Parameter sind das G/T, das Verhältnis der Verstärkung zur Rauschtemperatur und die Intermodulationsprodukte.
Die EIRP wird für Sende- und Antenneneinrichtungen in Satelliten- und Mobilfunknetzen angegeben, ebenso wie für Access Points und Antennen von WLANs. Es ist die Sendeleistung, die gesetzlich vorgeschrieben ist. Bei Transpondern ist EIRP ein wichtiger Kennwert, da dieser Wert entscheidend dafür ist, mit welcher Feldstärke das Downlink-Signal des Transponders bei der Bodenstation ankommt. So liegt beispielsweise der EIRP-Wert bei Eutelsat bei etwa 50 dBW.
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