DSLR (digital single lens reflex)
SR (Digital-Spiegelreflexkamera)
Eine Spiegelreflex-Kamera ist eine hochwertige Ein-Linsen-Kamera mit Wechsellinsen. Bei diesem Kameratyp erfolgt die Objektbetrachtung durch den Fotografen über ein Spiegel- und Prismensystem und über das Ein-Linsen-System. Dadurch entspricht die Betrachtungsweise und der -winkel vor der Aufnahme der des späteren Fotos. Hinzu kommt, dass man zwischen diversen hochwertigen Objektiven mit allen möglichen Brennweiten und Verschlusszeiten wählen kann.
Digital-Spiegelreflexkamera
von Sigma mit einer Auflösung von 2.268 x 1.512 Pixel. ![]() |
Generell gibt es zwischen der Spiegelreflexkamera mit Filmbelichtung und der digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) den gleichen Unterschied wie zwischen einer konventionellen Kamera und einer Digitalkamera. Bei den digitalen Ausführungen werden lichtempfindliche Bildsensoren, CCD- oder CMOS-Sensoren, eingesetzt, die das einfallende Bild in ein Ladungsbild umwandeln. Die Auflösung der optischen Sensoren liegt bei über 10 Megapixeln und reicht vereinzelt sogar über 20 Megapixel (MP). Die Bildinformationen werden auf mehr oder weniger großen und hochauflösenden Displays auf der Kamerarückseite eingeblendet.
Digital-Profikamera
H3D von Hasselblad mit 50 MPixel Auflösung ![]() |
Bei der Aufnahme mit einer digitalen Spiegelreflexkamera klappt der Schwingspiegel in der Kamera nach oben und der optische Kanal zum CMOS-Sensor wird für die Öffnungszeit des Kameraverschlusses geöffnet. Das Ladungsbild wird von dem CMOS-Sensor in den Arbeitsspeicher und von dort in die Speicherkarte geladen. Vor der Speicherung werden die Farbfotos mit JPEG komprimiert. An Speicherkarten kommen die Compact-Flash-Karten (CF), die Secure Digital Card (SD) und die MiniDiscs (MD) zum Einsatz.
Mit dem FourThirds-Konzept hat Olympus einen offenen Kamera-Standard entwickelt, der kompaktere Kamerabauweisen ermöglicht.


