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Cell-ID (cell identification)

Cell Identification (Cell-ID) ist die Identifikationsnummer einer Basisstation in GSM-Netzen. Die CI-Nummer setzt sich zusammen aus der Location Area Identity (LAI) und einem Teil, der sich unmittelbar auf die entsprechende Zelle bezieht. Mit dieser Nummer kann der Versorgungsbereich eindeutig identifiziert werden, weil mit der Cell Identification, das auch als Cell of Origin (COO) bezeichnet wird, die Funkzelle gekennzeichnet wird. Für eine genauere Ortung ist das Cell-ID-Verfahren nicht geeignet, da je nach Versorgungsgebiet der Funkzellenradius mehrere Kilometer betragen kann. Die Ortungsgenauigkeit, die über den CEP-Wert, Circular Error Probable (CEP), ermittelt wird, liegt zwischen etwa 300 m bei kleinen Funkzellen und 20 km bei großen Funkzellen.


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Höhere Ortungsgenauigkeiten erreicht man durch die Unterteilung der Funkzelle mittels Cell Selector (CS) und mit Hybrid-Verfahren, Bei diesen Verfahren wird die Funkzellenidentifikation noch mit einer Feldstärkenmessung kombiniert: Cell-ID in Kombination mit Received Signal Strength (RSS) oder Cell-ID in Kombination mit Reception Level (RXLEV). Dabei verdoppelt sich die Ortungsgenauigkeit. Das Cell-ID-Verfahren kann auch mit einem entfernungsabhängigen Zeitsignal kombiniert werden, mit Timing Advance (TA). Eine weitere wesentliche Verbesserung der Ortungsgenauigkeit wird mit Enhanced Observed Time Difference (E-OTD) erreicht.

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