RAW-Format
RAW format
RAW-Dateiformate sind Rohdatenformate für die Erfassung und Speicherung von Grafikdateien wie denen von Digitalkameras. Es sind herstellerspezifische Datenformate mit denen nur Dateien der entsprechenden Hersteller-Kameras dargestellt werden. So heißt das Minolta-Format MRW, das von Canon CR2, bei Nikon ist es das NEF-Format, usw.
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Bezeichnung
der verschiedenen RAW-Formate ![]() |
RAW-Daten sind Rohdaten, die direkt vom Bildsensor der Digitalkamera kommen, unkomprimiert und unbearbeitet sind, und erst interpoliert werden müssen. RAW-Formate zeichnen sich durch einen großen Dynamikbereich aus, der 10, 12, 14 und mehr Bit Helligkeitsdynamik umfassen kann, also Helligkeitsverhältnisse von 1.024 bis hin zu 16.384 und mehr. Außerdem haben RAW-Formate eine ebene Gammakurve, was eine wesentlich bessere Dynamik bedingt. Durch den erweiterten Dynamikumfang haben Digitalfotos eine bessere Durchzeichnung an hellen und dunklen Bildstellen. Da jeder Kamerahersteller eigene und teilweise auch kameraabhängige RAW-Dateien benutzt, ist eine Vereinheitlichung für Hersteller und Netzwerker von besonderem Interesse. Ein Ansatz hierfür ist das DNG-Dateiformat von Adobe.
Die RAW-Dateien können gespeichert werden, sie haben den Vorteil, dass sie keine Fragmente und einen großen Farbumfang haben, nachteilig ist allerdings der große unkomprimierte Datenumfang. Daher nutzen Digitalkameras Metadatenformate wie EXIF, JPEG und TIFF. Die Darstellung der RAW-Daten im Windows Explorer als Miniaturgrafiken oder zur Vorschau ist nur dann möglich, wenn die RAW-Dateien ein eingebettetes JPEG enthalten.




