Perpendicular-Recording
perpendicular recording
Die bekannten Aufzeichnungsverfahren von Festplatten speichern ihre Daten in Längsrichtung auf das Speichermedium. Dabei richtet der Schreib-/Lesekopf die magnetischen Partikel waagerecht auf der Festplatte aus. Die Verfahren werden als Longitudinal-Recording bezeichnet. Die Speicherdichte ist dabei abhängig von der magnetischen Partikelgröße.
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Prinzip des Perpendicular-Recordings ![]() |
Anders verhält es sich beim Perpendicular-Recording. Richtet man hingegen die Magnetpartikel senkrecht zur Festplattenoberfläche aus, kann man die Speicherdichte wesentlich steigern. Das setzt allerdings voraus, dass die Magnetpartikel senkrecht magnetisiert werden. Dies erreicht man indem man den magnetischen Fluss so fokussiert, dass er tiefer in die Magnetschicht eindringt. Zu diesem Zweck werden die Magnetpole des Schreibkopfes verändert und der Hauptpol besonders schmal ausgeführt, wodurch in diesem ein verstärkter magnetischer Fluss entsteht. Der Rückpol ist dagegen breit, damit das Magnetfeld in diesem abgeschwächt wird und die vom Hauptpol geschriebenen Daten nicht durch den Rückpol gelöscht werden.
Da die Speicherdichte beim Perpendicular-Recording höher ist als bei konventionellem Longitudinal-Recording, werden die Daten mit einem GMR-Sensor gelesen.
Querverweise von Perpendicular-Recording nach:
Querverweise nach Perpendicular-Recording von:

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