Pay-per-View
PPV (pay per view)
Die Bezeichnung Pay per View (PPV) wir in zweierlei Kontext verwendet: einerseits in der Online-Werbung, zum Anderen bei Video-Verteildiensten.
- In der Online-Werbung ist Pay per View (PPV) oder Pay per Impression (PPI) ein Vergütungsmodell, bei dem der Werbetreibende für Jeden der die Online-Anzeige sieht, einen festen Betrag zahlt. Sobald also die Online-Anzeige auf einer Webseite erscheint, wird der Festbetrag des Werbetreibenden an den Online-Anbieter fällig. Es gibt diverse, differenzierte Pay-per-X-Modelle, wie Pay per Lead (PPL), Pay per Sale (PPL) oder Pay per Click (PPC), die den Vorteil der besseren Planbarkeit gegenüber anderen Abrechnungsmodellen haben. Der Werbetreibende kann sein Budget danach ausrichten und kennt die Anzahl der Reaktionen: des Sichtkontakts (View), der qualifizierten Interessenten (Lead), Bestellungen (Order) oder Umsätze (Sale).
Bei den Videodiensten handelt es sich bei Pay-per-View (PPV) um einen reinen Verteildienst, bei dem das Videosignal von einem Video-Provider zum Dienstteilnehmer übertragen wird.

Pay-per-View 
Der Downstream vom Provider erfolgt über einen breitbandigen Zugang, für die Interaktion des Teilnehmers steht ein schmalbandiger Rückkanal zur Verfügung. Über diesen kann der Teilnehmer sein Video bestellen. Je nach Qualitätsanforderung werden die Videos über VDSL oder gebündelte ADSL-Kanäle übertragen.
Pay-per-View arbeitet mit verschlüsselten Programmen und der Möglichkeit, aus dem Programmangebot einzelne Programmteile zu nutzen und nur dafür zu bezahlen.

